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Gehler, Johann Carl Der deutsche Arzt, Anatom und Mineraloge studierte in Leipzig Medizin und promovierte dort 1778. Gehler wurde am 17.05.1732 in Görlitz geboren und verstarb am 06.05.1796. Gehler interessierte sich neben seiner Tätigkeit als Arzt frühzeitig für Mineralogie und veröffentlichte 1757 eine erste Arbeit zu diesem Thema. Nach seiner Promotion begabe er sich nach Freiberg um seine mineralogischen Studien fortzusetzten. Eine Reise durch Deutschland und die Schweiz diente wissentschaftlichen Zwecken. Nach seiner Rückkehr nach Freiberg habilitierte er zum Dozenten für Mineralogie und führte erste mineralogische Vorlesungen an der Alma Mater Lipsensis in Leipzig ein. Er führte eine Praxis als Geburtshelfer und wurde 1762 zum Professor der Botanik berufen. 1773 übernahm er den Lehrstuhl für Physiologie und 1780 den Lehrstuhl für Anatomie und Chirugie. 1789 wurde er Professor für Medizin. Zu seinen Schülern gehörte u.a. A.G.Werner. Geinitz, Hans Bruno Der deutsche Geologe, Mineraloge und Paläontologe wurde am 1.10.1814 in Altenburg geboren und starb am 28.01.19.00 in Dresden. 1834 begann er ein Studium der Naturwissentschaften in Berlin was er 1837 in Jena fortführte. Hier promovierte er im gleichen Jahr mit einer Arbeit über den Thüringer Muschelkalk. Seit 1838 lehrte er Physik und Chemie in Dresden und 1846 erfolgte seine Ernennung zum Inspektor des kgl. Mineralienkabinetts. Geinitz untersuchte die kreidigen Felsformationen in Sachsen und Böhmen und die darinn vorkommenden Pflanzen-und Tierfossilien. Ein weiteres Gebiet seiner Tätigkeit waren Graptolithen in Ablagerungen des Silurs. In Kohlelagerstätten des Altaigebirges und Nebraskas forschte Geinitz ebenfalls nach fossilen Pflanzen. Geinitz war Herausgeber verschiedener geologischer Schriften. Hausmann, Johann Friedrich Ludwig Hausmann gehört zu den Mitbegründern der Bodenkunde deren Vernachlässigung er 1825 in seinem Buch „ Versuch einer geologischen Begründung der Acker- und des Forstwesens“ beklagte. Der Mineraloge, Geologe und Bodenkundler wurde am 22.02.1782 in Hannover geboren und verstarb am 26.12.1859 in Göttingen. Hausmann studierte in Braunschweig und Göttingen und wurde 1803 Auditor beim Bergamt in Clausthal. 1811 übernahm er die Professur für Mineralogie und Technologie an der Universität in Göttingen. Seine Vorlesungen, die er 30 Jahre lang hielt ,kündigte er in den späten Jahren mit dem Titel „ Die Lehre vom Ackerbau“ an. Den Schwerpunkt seiner Forschungen bildete der Oberharz und das Weserbergland. Einige seiner Arbeiten wurden später als epochemachend eingestuft. Hilgenberg, Ott Christoph Hilgenberg wurde 1896 in Grebenstein bei Kassel geboren und verstarb 1976 in Berlin. Er war Ingenieur, Geowissentschaftler und begründete die Expansionstheorie der Erde. Ab 1919 studierte er an der TU Berlin Elektromaschinenbau und beendete das Studium als Dipl.Ingenieur. Bis 1924 blieb als Assistent an der TU Berlin. In den folgenden 4 jahren war er in den USA. In Texas und Neu-Mexiko arbeitete er als Meßtruppführer bei der Erkundung von Erdölfeldern. Hilgenberg forschte nach dem Aufenhalt in den USA an der TH Charlottenburg an diesem Thema. Seine Arbeit vom wachsenden Erdball hatte Hilgenburg Ende der 20er Jahre begonnen. Die Schrift war zur Ergänzung zu Wegeners Kontinentalverschiebungstheorie gedacht. Als Wegener 1930 verstarb widmete Hilgenberg seine Arbeit „ Vom wachsenden Erdball“ seinen verunglückten Kollegen. An 4 Erdgloben zeigte Hilgenberg als Erster wie die Landmassen der Erde nahtlos aneinander passen wenn der Durchmesser halb so groß ist wie heute. Da Hilgenburg sich weigerte NSDAP-Mitglied zu werden scheiterte eine akademische Laufbahn. Von 1947-50 war er Oberbliothekar an der ehemaligen Staatsbibliothek "Unter den Linden" in Ostberlin. Als Westberliner wurde er 1950 aus dem Bibliotheksdienst der DDR entlassen. Bis zu seinem Lebensende arbeitete Hilgenberg als freier Forscher. Neben vielen Arbeiten erschien 1974 sein Hauptwerk „Geotektonik, neuartig gesehen.“ Verwandte Themen Geschichte der Geologie in Thüringen Biografie G.C.Füchsel Lesen Sie auch Gesteine- Entstehung und Klassifizierung Bergbau in Lehesten Quellenverzeichnis siehe: Link
Hilgenberg
Graptolithen Sind eine Klasse von Meerestieren des Erdaltertums die Koloniebildend waren und eine Größe von 1-3mm. Sie erscheinen oftmals sägeblattarttig oder schriftähnlich auf dem Gestein. Fossil erhalten sind ihre Wohnröhren die kammerartig gegliedert sind. Altaigebirge Gebirgssystem in Zentralasien. (Kasachstan, Russland, China, Mongolei) Die Hochgebirgsketten erreichen eine Höhe von 4500m. Nach der Orogenese des Gebirges im Alt-Paläozoikum wurden die Randbereiche nochmals variszisch gefaltet. E xpansionstheorie Robert Mantovani veröffentlichte 1899 dazu eine erste Arbeit. Er ging davon aus das eine Landmasse die ganze Erde, die viel kleiner war, bedeckt hatte. Durch vulkanische Aktivität sollte dieser Kontinent auseinander gebrochen sein und es entstanden, da sich die Landmassen voneinander entfernten, die Ozeane. Diese Theorie wurde von einer Reihe Wissentschaftler verfeinert bzw.ergänzt. Das Modell von Hilgenberg beruht auf Ab sortion und Transformation von "Äther-Energie" Wie seine Kollege Mantovani ging er von einem kleineren Erdball mit einem geschlossenen Kontinent aus. Im allgemeinen ist die Theorie heute als überholt erkannt. Viele Prozesse der Geodynamik und Tektonik lassen sich damit nicht erklären.
Graptolith Silur
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