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Mohs, Friedrich Carl Friedrich Christian Mohs war ein deutscher Mineraloge. ( 29.1.1773 Gernrode-29.9.1839 Agordo) Mohs studierte Chemie, Physik und Mathematik. 1812 wurde Mohs Professor der Mineralogie in Graz und in dieser Zeit entwickelte er die nach ihn benannte Mohshärteskala. 1836 folgte er einen Ruf nach Wien. Mit seiner Klassifikation von Mineralien, die auf physikalische Eigenschaften der Minerale beruhte, konnte sich Mohs nicht durchsetzten. Mohs starb auf einer Italienreise und wurde später in Wien beigesetzt wo er ein Ehrengrab erhielt. Ramdohr, Paul Ramdohr wurde am 01.01.1890 in Übelingen geboren und starb am 08.03.1985 in Hohensachsen. Er war Mineraloge, Lagerstätten-Forscher und ein Pionier der Erzmikroskopie. Studiert hat Ramdohr in Heidelberg und promovierte 1919 in Göttingen mit einer Dissertation über Basalte der Blauen Kuppe bei Eschwege. Nach 4 Jahren Tätigkeit als Privatdozent für Mineralogie und Petrografie folgte er einen Ruf nach Aachen wo er einen Lehrstuhl für Mineralogie, Petrografie und Lagerstättenlehre erhielt. Paul Ramdohr war ein leidentschaftlicher Sammler und sein großes Talent seltene Minerale „zu riechen“ brachte ihm den Spitznamen „Trüffelschwein“ ein. 1934 verließ er Aachen und wechselte zur Humbodt-Universität in Berlin. K.H.Strunz war hier 1935-1950 sein Assistent. 1951 ging Ramdohr nach Heidelberg wo er bis zu seiner Emeritierung 1958 verblieb. Am Max Planck Institut in Heidelberg wandte er sich der Untersuchung von Meteoriten zu und entdeckte mehrere neue Minerale. Roemer, Friedrich Adolph In Hildesheim am 14.04.1809 geboren und am 25.11.1869 in Clausthal gestorben ging Roemer 1828 an die Universität Göttingen um Rechtswissentschaft zu studieren. Nach einem fortführenden Studium in Berlin und 3. jähriger Ausbildung wurde Roemer zum Amtsassesor ernannt und ging in den Staatsdienst. Roemer beschäftigte sich neben seiner beruflichen Tätigkeit mit Paläontologie und begann in der Umgebung von Hildesheim Untersuchungen durchzuführen. In den Jahren 1836-39 publizierte er Schriften zur norddeutschen Jura und beschäftigte sich mit den norddeutschen Kreideschichten. Dabei entdeckte Roemer mehrere hundert neuer Fossilien. 1843 beschrieb er Versteinerungen des Harzes den er zuvor durchwandert hatte. Dabei knüpfte er Verbindungen nach Clausthal und wurde am 01.04.1843 Amtsassesor im Bergamt zu Clausthal. Ab 1846 hielt Roemer in den Fächern Mineralogie und Geognosie Vorlesungen an der Bergschule. Ein ehemaliger Schüler beschrieb später ein neues Mineral und nannte es zu Ehren Roemers- Roemerit. Neben seinen Verpflichtungen im Staatsdienst ging Roemer seinen Lehrverpflichtungen nach und wurde vorrübergehend Leiter der Bergschule. Stille, Hans Stille war Professor für Geologie in Göttingen, Berlin und Hannover und wurde am 08.10.1876 in Hannover geboren wo er auch am 26.12.1966 verstarb. Stille erforschte die Feinschichtung von Gesteinen und ihre genaue zeitliche Datierung innerhalb der Erdgeschichte. Seine außergewöhnlich genauen Karten ermöglichten ihm geologische Prozesse in alten geologischen Komplexen zu erkennen. Stille beschrieb, wegweisend, die geologische Geschichte Europas die er als wiederholte tektonische und magmatische Stadien beschrieb. Bis zu seinem Tod war Stille ein entschiedener Gegner der Kontinentalverschiebungstheorie von A.Wegener. Stille erlangte durch seine Arbeit Weltruf und die Deutsche Geologische Gesellschaft ehrt sein Andenken mit der Vergabe der H.-Stille-Medaille. Verwandte Themen Biografie von Otfried Wagenbreth Bergbau in Deutschland Lesen Sie auch Schneekopfkugeln in Thüringen Gesteine-Eine Zusammenfassung Quellenverzeichnis siehe: Link
F.Mohs
Gedenkstein für F.A.Roemer
siehe Härteskala nach Mohs Blaue Kuppe bei Eschwege Bei der blauen Kuppe handelt es sich um Steinbrüche in der Basalt abgebaut wurde. Der Basalt drang vor 12 Mill. Jahren (Miozän) in den Buntsandstein ein. Das Gestein ist ein Alkaliolivinbasalt der ein Fließgefüge zeigt. Kontinentalverschiebungstheorie siehe unter Wegener
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